365Tage / 024

Tag 24

Eigentlich versuche ich, zu vermeiden, meine Bilder zu erklären. Aber dieses – verhältnismäßig schlechte – Bild hat durchaus seine Daseinsberechtigung, die vielleicht ein wenig klarer wird, wenn ich zu dem Bild ein paar Worte verliere. Das Bild zeigt, wie man schwer erkennen kann, einen Sternenhimmel, der aktuell über Heidelberg thront. Nun ist es eigentlich nicht schwer, einen Sternenhimmel halbwegs vorzeigbar zu fotografieren. Stativ, ein wenig Geduld, Fernauslöser und ab dafür, dann kann man sogar die Sternenbewegung festhalten (mache ich demnächst mal). Oder man geht den gemütlichen, qualitativ schlechten Weg, reizt alle Regler der Camera aus und versucht es, per Hand zu machen. Also Blende weeeeiiiit auf (1,4), ISO bis zum geht-nicht-mehr (25600), Belichtungszeit nicht zu knapp und nicht zu lang (1/25) und dann ne ruhige Hand beweisen (hier habe ich versagt). Lightroom hilft einem dann, das wirklich üble Rauschen rauszubekommen, die Schwarzweiß-Konvertierung lässt unschöne Streulichter von der Hausbeleuchtung verschwinden, die Verkleinerung des Bildes lässt die Sterne ein wenig schärfer erscheinen und fertig haben wir unser out-of-the-hand-Sternenbild. Nicht schön, aber für die Umstände ganz ok (nächstes Mal aber doch mit Stativ).

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